Phillyrea angustifolia
Steinlinde, Steinweide
| Standort | Halbschattig |
|---|---|
| Höhe | 2-3 m |
| Verwendung | Hecken, Sichtschutz |
| Besonderes | Immergrün, nur für geschützte Lagen, bildet Steinfrüchte |
Die Steinlinde, oder auch Steinweide genannt, gehört zur Familie der Ölbaumgewächse und ist auch mit dem Liguster verwandt. Sie wächst dichtbuschig, stark verzweigt und kompakt 2-3 m hoch. Die Blätter sind auf der Oberseite olivgrün und ihre Unterseite ist gelblich-grün und kahl. Sie bleiben ganzjährig am Strauch, sind ledrig und ihre Blattnerven sind gut sichtbar. Die Steinlinde blüht von Mai bis Juni mit vielen duftenden gelblichen Blütentrauben. Aus diesen Blüten bilden sich im Sommer markante bläulich-schwarze Steinfrüchte welche zwischen September und Oktober reifen. Die Steinlinde bevorzugt einen geschützten, halbschattigen Standort in sandig-lehmigen, nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden. Sie ist wärmeliebend und bedingt winterhart. Als Hecke und Sichtschutz ist sie wunderbar geeignet, da sie gut schnittverträglich ist.
Die Gattung der Steinlinden sind immergrüne Laubgehölze und bedingt winterhart. Die Blätter sind ledrig hart und verhindern dadurch ein schnelles abtrocknen. Die Blüten sind zweihäusig und geschlechtlich getrennt auf unterschiedlichen Sträuchern. Im Herbst entwickeln sich daraus Steinfrüchte. Diese Gattung eignet sich für sandig-lehmige, frische, schwach saure Böden an geschützten Lagen.
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