Tipps rund um Rhododendren

news-rhododendron-2

Rhododendren sind mit ihren betörenden Farben und Formen attraktive Gestaltungselemente in vielen Gärten. Unter Beachtung einiger Besonderheiten und Anforderungen – insbesondere an Standort und Boden – gedeihen die Sträucher üppig und bringen zumeist von April bis Mai prächtige Blüten hervor.

Da der Rhododendron mit zu unseren Spezialitäten des Hauses gehört, legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit unserer Pflanzen. Durch die Eigenproduktion in unserer Baumschule erhalten Sie gesunde, starke und akklimatisierte Pflanzen. Die besten Voraussetzungen für eine prachtvolle Entwicklung in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon.

    Im Herbst Rhododendron pflanzen

    Ist der Standort mit passendem Licht und guter Nachbarschaft gewählt, pflanzen Sie den Rhododendron am besten in der kühleren Jahreszeit von September bis April. Pflanzungen während der heissen Sommermonate sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

    Und so gehen Sie am besten vor:

    • Rhododendron vor dem Einpflanzen in Wasser tauchen, bis alle Luftblasen aus dem Ballen entwichen sind (ca. 2 bis 3 Minuten).
    • Am gewählten Standort ein Pflanzloch ausheben, welches etwa 1,5-mal so tief und 2- bis 3-mal so breit wie der Wurzelballen des zu pflanzenden Rhododendrons ist.
    • Die ausgehobene Erde mit ca. 50% Weisstorf mischen und eine Hand voll Hornspäne dazugeben.
    • Einen Teil des Erde-Torf-Gemisches ins Pflanzloch geben und den Rhododendron so in die Grube einsetzen, dass etwa die Hälfte des Wurzelballens über dem Terrain der Umgebung liegt.
    • Anschliessend die restliche Erde um den Ballen verteilen und leicht antreten, um den Bodenschluss zu sichern. Nach der Pflanzung unter den Blättern angiessen (nicht einschwemmen).
    • Mit einem kleinen Giessrand in der Grösse des Wurzelballen können Sie zusätzlich dafür sorgen, dass das Wasser in die Wurzeln sickert und nicht oberflächlich abfliesst.

    Rhododendron einpflanzen

     

     

    Richtiges Pflegen und Düngen von Rhododendron

    Die erste Düngung erfolgt im zeitigen Frühjahr vor der Blüte der Rhododendron (März bis April), damit die Pflanzen schöne, dunkelgrüne Blätter bilden können und die Blütenknospen gut versorgt werden. Eine zweite Düngerzugabe ist nach dem Abblühen ca. Mitte Juni nötig. Der Dünger sollte bei feuchtem Boden und nicht zu heisser Witterung ausgebracht werden.

    Als Hauptdünger verwenden Sie am besten einen speziellen Rhododendron- und Azaleendünger. Diese Dünger enthalten die Grundnährstoffe sowie viele Spurenelemente, die für eine optimale Entwicklung der Pflanzen notwendig sind.

    Zum Giessen empfiehlt sich ausschliesslich Regenwasser bzw. weiches, extrem kalkarmes Wasser zu verwenden. Damit können Sie dafür sorgen, dass der leicht saure Boden sein Niveau beibehält und der ph-Wert nicht zu hoch beziehungsweise zu basisch wird.

     

    Rhododendron als Topf- oder Erdbepflanzung

    In Töpfen
    Es ist durchaus möglich Rhododendren im Topf zu halten. Trotzdem müssen diverse Kriterien beachtet werden: Wie ist die Wuchsform? Wie ist die Belaubung? Die Topfform sollte eher flach und breit sein und bei einer grösseren Pflanzen wenn möglich mit Rollen versehen. Der Wasserabfluss muss unbedingt gewährleistet sein. Ohne eigene Fachkenntnisse empfehlen wir Ihnen nicht mit einer automatischen Tröpfchenbewässerung zu arbeiten.

    Im Garten
    Je nach Gestaltungswunsch können starkwachsende Rhododendren, wie z. B. Cunningham‘s White sogar als Schirmform/Solitär gepflanzt werden. In dieser Gestalt kommen Rhodos völlig ungewohnt daher. Mit einer Beleuchtung wirken die immergrünen Einzelpflanzen auch abends fantastisch.

     

    Was ist INKARHO?

    INKARHO heisst Interessengemeinschaft kalktolerante Rhododendron. In Deutschland wurden Sämlinge der robusten Sorte Cunningham’s White aufgepflanzt und mit immer höheren Kalkgaben gestresst. Am Ende standen einige wenige Pflanzen, die das Prozedere überlebt haben. Diese dienen nun als Veredlungsunterlage von vielen Rhododendronsorten und leihen diese Sorten ihr äusserst robustes und kalktolerantes Wurzelwerk. Trotzdem müssen die Böden locker, humos und mit gutem Wasserabzug sein. Der einzige wichtige Unterschied ist also die Kalktoleranz.