Schnipp Schnapp Triebe ab – Formgehölze schneiden

Formgehölze in jeglicher erdenklichen Form – damit die imposanten Gehölze ihre Form auch behalten, ist viel Fingerspitzengefühl gefordert, wenn es ums Schneiden geht.

Unsere Formgehölz-Spezialisten Anita Bucher und Seppi Bachmann sind mit Feingefühl an der Arbeit und kürzen jetzt die frisch gewachsenen «Kerzen» an den Föhren entweder mit einer Schere oder mit den Fingern ein. Dazu ist nicht nur eine feine Schere wichtig, sondern auch ein gut geschultes Auge. Aber was sind «Kerzen» und wieso werden diese geschnitten? «Kerzen» sind Endknospen, die im Winter noch klein sind und im Frühjahr kräftig wachsen. Die maximale Länge erreichen sie kurz vor der Entwicklung der Nadeln. Durch das Ausknipsen der «Kerzen» können neue Seitentriebe gebildet werden und die Etagen werden somit dichter.

Einen weiteren Form-Schnitt erhalten die Föhren im Sommer. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Nadeln nicht angeschnitten werden, da sie sich sonst braun verfärben und ein Pilzbefall vermieden werden kann. Konzentration ist dabei sehr wichtig, denn was abgeschnitten ist, kann nicht wieder angesetzt werden – genau wie beim Haareschneiden auch! Viele Arbeitsstunden werden aufgewendet, damit die Formgehölze so schön aussehen und in „Form“ bleiben. Die Preise sind dementsprechend höher als ein Gehölz ohne Formschnitt.

Bei uns stehen nicht nur Föhren – auch Zypressen, Eiben, Zedern und viele weitere Arten und Sorten und warten auch dieses Jahr auf ihren «Haar-Schnitt».

Buch-Tipp zum Thema Formgehölze

Niwaki